
Mining ist nicht tot – es hat lediglich seinen Zweck geändert
Jahrelang konzentrierte sich das Narrativ rund um das Bitcoin-Mining rein auf „Lambos“ und das schnelle Reichwerden. Doch im Jahr 2024 – angesichts steigender Energiekosten und des hinter uns liegenden Bitcoin-Halvings – hat sich ein neuer Trend herausgebildet: das Dual-Purpose-Mining.
Das Konzept ist denkbar einfach: Ein Bitcoin-Miner wandelt Elektrizität in zwei Dinge um – in Bitcoin und in Wärme. Tatsächlich sind Miner nahezu zu 100 % effiziente Elektroheizungen. Wenn Sie im Winter ohnehin für die Beheizung Ihres Zuhauses aufkommen müssen, warum sollten Sie sich dann nicht einen Teil der Kosten in Form von Bitcoin zurückholen?
Die Physik: Warum Miner perfekte Heizgeräte sind
Die Grundlagen der Thermodynamik besagen, dass Energie nicht vernichtet, sondern lediglich umgewandelt werden kann. Eine herkömmliche 1500-Watt-Elektroheizung zieht 1500 Watt aus der Steckdose und erzeugt daraus 1500 Watt an Wärme.
Im Gegenzug erwirtschaftet es 0 $.
Ein Antminer S19 oder ein Cluster aus Bitaxes, die 1500 Watt verbrauchen, erzeugen ebenfalls 1500 Watt an Wärme. Gleichzeitig sichern sie jedoch das Bitcoin-Netzwerk und speisen Satoshis (Bruchteile eines Bitcoins) direkt in Ihre Wallet ein.
Die Mathematik der „subventionierten Heizung“
Betrachten wir ein praxisnahes Szenario:
- Szenario A (Herkömmliche Heizung): Sie zahlen 100 $ für Strom, um Ihr Zimmer zu heizen.
Netto-Kosten: -100 $. - Szenario B (Bitcoin-Miner): Sie zahlen 100 $ für Strom. Der Miner erwirtschaftet Bitcoin im Wert von 60 $ (abhängig von der Mining-Schwierigkeit).
Netto-Kosten: -40 $.
In diesem Szenario haben Sie gerade einen Rabatt von 60 % auf Ihre Heizkostenrechnung erhalten. Auf diese Weise bleiben Heim-Miner selbst bei hohen Strompreisen profitabel.
Die beste Hardware zum Heizen für zu Hause
Nicht jeder Miner eignet sich für das Wohnzimmer. Ein industrieller ASIC dröhnt mit 80 Dezibel. Hier sind die besten Optionen für geräuscharmes, wärmendes Mining:
1. Der Avalon Nano 3
Dieses Gerät wurde speziell als tragbares Heizgerät konzipiert. Es wird über USB-C angeschlossen, verbindet sich per WLAN und bläst warme Luft direkt auf Ihre Hände oder Füße. Die Mining-Leistung liegt bei etwa 4 TH/s.
2. Der Bitaxe Supra (Cluster)
Wie in unserem Bitaxe-Guide erläutert, sind diese Open-Source-Geräte höchst effizient. Während ein einzelnes Gerät nur wenig Wärme erzeugt, kann ein „Cluster“ aus 6 bis 10 Bitaxes ein kleines Büro warm halten – und das völlig geräuschlos.
3.
Modifizierte ASICs (Die Heizung)
Fortgeschrittene Nutzer nehmen ältere Modelle wie den Antminer S9 oder S19 und tauschen die ohrenbetäubend lauten Serienlüfter gegen leise „Noctua“-Lüfter oder 3D-gedruckte Lüfterkanäle aus. Dies verwandelt ein industrielles Ungetüm in eine leise Wohnzimmerheizung.
Warum die Wahl des Pools für Heizgeräte entscheidend ist
Wenn Sie einen Miner primär zum Heizen betreiben, ist Stabilität das A und O. Sie möchten nicht, dass der Miner seine Arbeit (und damit das Heizen) einstellt, nur weil die Verbindung zum Mining-Pool abgebrochen ist.
Der Gokby Pool ist speziell für kleine bis mittelgroße Heim-Miner optimiert. Wir nutzen ein VarDiff-System (Variable Difficulty). Das bedeutet: Ganz gleich, ob Sie einen winzigen Nerdminer oder eine leistungsstarke S19-Heizung anschließen – unser Server passt sich exakt an Ihr Gerät an, um einen reibungslosen Betrieb ohne Überhitzung oder Verbindungsabbrüche zu gewährleisten.
Fazit
Betrachten Sie die Rentabilität des Minings nicht bloß als einfaches Verhältnis von „Erwirtschafteten Bitcoin zu Stromkosten“. Sie müssen unbedingt auch den Nutzen der erzeugten Wärme in Ihre Rechnung einbeziehen.
Sind Sie bereit, Ihre Heizung in eine Gelddruckmaschine zu verwandeln? Richten Sie Ihre Hardware auf folgende Adresse aus:
stratum+tcp://btc.gokby.com:6617