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Ein Plädoyer für die Privatsphäre: Warum Mining-Pools ohne KYC wichtig sind

Allgemein 04.Jun 2026
Ein Plädoyer für die Privatsphäre: Warum Mining-Pools ohne KYC wichtig sind
Ein Plädoyer für die Privatsphäre: Warum Mining-Pools ohne KYC wichtig sind

Ein Plädoyer für die Privatsphäre: Warum Mining-Pools ohne KYC wichtig sind

Bitcoin wurde von Satoshi Nakamoto als „elektronisches Peer-to-Peer-Bargeldsystem“ geschaffen. Es wurde so konzipiert, dass es ohne Genehmigung nutzbar ist. Sie benötigen keinen Reisepass, um eine Wallet zu erstellen. Sie benötigen keine Erlaubnis, um einen Node zu betreiben.

Doch mit der Professionalisierung der Branche hat sich ein gefährlicher Trend herausgebildet: KYC-Mining-Pools (Know Your Customer).
Große, kommerzielle Pools verlangen von Minern mittlerweile häufig, dass sie Ausweisdokumente, Telefonnummern und Wohnadressen hochladen – allein, um ein Mining-Gerät anzuschließen.

Wir bei Gokby sind der Überzeugung, dass dies dem Geist von Bitcoin grundlegend widerspricht. Im Folgenden erfahren Sie, warum Mining ohne KYC für Ihre Sicherheit und die Gesundheit des Netzwerks unerlässlich ist.

1. Das Risiko von Datenlecks

„Warum sollte es mich stören, wenn der Pool meinen Ausweis besitzt?“

„Ich habe nichts zu verbergen.“
Vielleicht haben Sie nichts zu verbergen, aber Sie haben etwas zu verlieren.
Kryptowährungsunternehmen sind vorrangige Ziele für Hacker.

  • Der Ledger-Leak: Im Jahr 2020 erlitt ein Hersteller von Hardware-Wallets eine Datenschutzverletzung. Die Wohnadressen Tausender Bitcoin-Besitzer gelangten ins Internet. Viele Nutzer erhielten Morddrohungen und wurden Ziel von Phishing-Versuchen.

Wenn ein Mining-Pool gehackt wird und Ihre Wohnadresse mit Ihrer Mining-Aktivität verknüpft ist, wissen Kriminelle genau, wo sich teure Hardware und Bitcoin befinden. Keine Daten = Kein Datenleck.

2. Zensurresistenz

Das zentrale Wertversprechen von Bitcoin besteht darin, dass es nicht zensiert werden kann.
KYC-Pools sind jedoch gesetzlich verpflichtet, staatliche Schwarze Listen (wie die des OFAC) einzuhalten.
Wenn ein KYC-Pool entscheidet, dass Ihre Wallet-Adresse „verdächtig“ ist (vielleicht, weil Sie einen CoinJoin genutzt oder Coins von einer Glücksspielseite erhalten haben), kann er Ihre Auszahlungen einfrieren.
In einem Non-KYC-Pool weiß der Pool-Betreiber nicht, wer Sie sind. Die Mathematik interessiert sich weder für Ihre politischen Ansichten noch für Ihren Standort. Sie verifiziert lediglich die geleistete Arbeit.

3. Steuerliche Komplexität vs. Einfachheit

Haftungsausschluss: Dies stellt keine Finanzberatung dar.
Wenn Sie in einem KYC-Pool minen, erstellt diese Stelle eine dauerhafte Aufzeichnung Ihrer Einkünfte, die mit Ihrer realen Identität verknüpft ist; häufig werden diese Daten automatisch an die Steuerbehörden übermittelt – unabhängig von den in Ihrem Wohnsitzland geltenden Gesetzen.
Beim Non-KYC-Mining liegt die Verantwortung wieder ganz bei Ihnen. Es steht Ihnen frei, Ihre Steuern gemäß der für Sie geltenden lokalen Gesetzgebung korrekt zu deklarieren – ohne dass ein Drittunternehmen Ihre Finanzen ausspioniert.

Wie Gokby die Privatsphäre schützt

Das Mining auf Gokby erfolgt strikt ohne jegliche Zugangsbeschränkungen (permissionless).

  1. Keine Kontoerstellung: Sie müssen weder einen Benutzernamen noch ein Passwort erstellen.
  2. Keine E-Mail-Adressen: Wir erfassen keine E-Mail-Adressen.
  3. Wallet-Authentifizierung: Ihre Authentifizierung erfolgt schlicht und einfach über Ihre Wallet-Adresse.

Um mit dem Mining zu beginnen, konfigurieren Sie Ihren ASIC lediglich mit den folgenden Angaben:


stratum+tcp://btc.gokby.com:3333


User: YourBitcoinAddress


Das ist alles. Wir wissen nicht, wer Sie sind – und wir wollen es auch gar nicht wissen. Wir sind lediglich an Ihrer Hashrate interessiert, um die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten.

Fazit

Bei Privatsphäre geht es nicht darum, Straftaten zu verbergen, sondern darum, die individuelle Freiheit zu schützen. Indem Sie sich für einen „Non-KYC“-Pool entscheiden, stimmen Sie für ein Bitcoin-Netzwerk, das offen, neutral und für jedermann zugänglich bleibt – genau so, wie es Satoshi vorgesehen hatte.

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