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Bitcoin-Mining-Schwierigkeit erklärt: Warum Sie heute weniger verdienen als gestern

Tutorials 04.Jun 2026
Bitcoin-Mining-Schwierigkeit erklärt: Warum Sie heute weniger verdienen als gestern
Bitcoin-Mining-Schwierigkeit erklärt: Warum Sie heute weniger verdienen als gestern

Jeder Miner kennt das Gefühl: Der Bitcoin-Kurs ist stabil, die Hardware läuft einwandfrei, doch am Ende des Monats landen weniger Satoshis auf dem Konto als im Monat zuvor. Woran liegt das? Der Übeltäter ist meist die Mining-Schwierigkeit (Mining Difficulty).

Doch was genau ist das eigentlich, und warum gibt es sie?

Die 10-Minuten-Regel

Satoshi Nakamoto, der Erfinder von Bitcoin, programmierte eine goldene Regel: Im Durchschnitt soll alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden werden. Nicht schneller, nicht langsamer.

  • Würde weltweit nur ein einziger Laptop minen, wäre das Rätsel extrem einfach gestaltet, damit dieser es in 10 Minuten lösen könnte.
  • Würden Millionen von Supercomputern (ASICs) gleichzeitig minen, würden sie das Rätsel in Millisekunden lösen. Dann wären alle Bitcoins innerhalb weniger Tage geschürft.

Die automatische Anpassung

Um den 10-Minuten-Rhythmus beizubehalten, passt das Bitcoin-Netzwerk die Schwierigkeit alle 2016 Blöcke an (ungefähr alle zwei Wochen).

  • Szenario A: Viele neue Miner (wie Sie!) treten dem Netzwerk bei. Die globale Hashrate steigt. Blöcke werden zu schnell gefunden (z. B. alle 8 Minuten).
    ->Ergebnis: Die Schwierigkeit erhöht sich. Das Rätsel wird schwerer.
  • Szenario B: Der Bitcoin-Kurs bricht ein. Viele Miner schalten ihre Geräte ab, da der Strom zu teuer ist. Das Finden von Blöcken dauert zu lange (z. B. 12 Minuten).
    ->Ergebnis: Die Schwierigkeit verringert sich. Das Rätsel wird leichter.

Was bedeutet das für Ihre Gewinne?

Für Sie als Miner bei Gokby ist die Schwierigkeit der Hauptgegner.
Stellen Sie sich den gesamten Bitcoin-Kuchen (die Blockbelohnung) als stets gleich groß vor. Die Schwierigkeit bestimmt, in wie viele Stücke dieser Kuchen aufgeteilt werden muss.

Steigt die Schwierigkeit um 5 %, bedeutet dies grob gesagt, dass Sie 5 % weniger Bitcoin verdienen – vorausgesetzt, Ihre eigene Hashrate bleibt unverändert.
Aus diesem Grund müssen Miner ihre Ausrüstung ständig aufrüsten. Wer heute noch mit einem Antminer S9 (einem veralteten Gerät) schürft, erhält fast nichts mehr, da die Schwierigkeit für eine solch alte Maschine viel zu hoch ist.

Kann ich die Schwierigkeit vorhersagen?

Jein. Es gibt Websites, die die aktuelle Hashrate analysieren und abschätzen, wie die nächste Anpassung in zwei Wochen ausfallen wird.

  • Tipp: Wenn Sie planen, neue Hardware zu kaufen, kalkulieren Sie stets ein, dass die Schwierigkeit monatlich um ca. 2–5 % steigen wird. Berechnen Sie die Erträge für die kommenden 12 Monate nicht auf Basis der heutigen Einnahmen!

Fazit

Die Mining-Schwierigkeit ist der Herzschlag von Bitcoin. Sie gewährleistet Stabilität und Sicherheit.

Als Miner müssen Sie akzeptieren: Ihr Einkommen in BTC wird im Laufe der Zeit fast immer sinken. Ihr Ziel ist es, dass der Wert dieser Bitcoins (in USD oder EUR) schneller steigt, als die Menge abnimmt – oder dass Ihre Hardware effizient genug ist, um im Rennen zu bleiben.

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